Rachel Kolly d'Alba

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- 28. Oct. 2011, published in « Berner Zeitung » text: Oliver Meier

«full of power, deeply moving urgency »

Frische Impressionen

Rachel Kolly d’Alba: French impressions. Sie spielt eine teure Stradivari, hat beim grossen Warner-Label einen Exklusivvertrag – und wird nun langsam auch ennet dem Röstigraben wahrgenommen: die Lausanner Geigerin Rachel Kolly D’Alba. Kantig, frisch, temperamentvoll klangen die Solosonaten von Eugène Ysaÿe auf ihrem letzten Album. Mit ihrer neuen CD knüpft sie daran an – und stellt neuerlich ihre Vorliebe für das spätromantisch-impressionistische Repertoire unter Beweis: Das dritte Violinkonzert von Camille Saint-Saëns, begleitet vom Sinfonie-Orchester Biel, ist von einer kraftvoll-aufwühlenden Dringlichkeit. Ein Spiel wie auf Nadeln, zugleich fern von effekthascherischer Virtuosität – auch bei Chaussons «Poème» und vor allem bei Ravels berühmter «Tzigane», einem der anspruchsvollsten Solowerke überhaupt. Dass sie auch die dezenten Töne beherrscht, beweist die 30-Jährige in Ysaÿes flirrendem «Rêve d’enfant», den sie gleich selber orchestriert hat. (Warner Classics)



Rachel Kolly d Alba, «french impressions»

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